der April kommt und mit ihm die Wärme.

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Unglaublich… wie mit einem Schalter angeknipst geht die Wärme los. Der Frühling startet an allen Ecken gleichzeitig. Eigentlich viel zu schnell jetzt für die Bienen, die noch gar nicht so weit sind. Die Honig-Zargen sind aufgesetzt da beim Nachbarn die Süßkirschen in voller Blüte sind. Auch die ersten Apfel und Birnenbäume beginnen mit der Blüte……

das war ein Februar

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schon etwas überraschend nach dem lauen, nassen Januar hat der Februar gezeigt das es doch noch Winter gibt. Haben im Januar Schneeglöckchen geblüht, Krokus, Tulpen und Narzissen ausgetrieben hat der Februar alles zum Stillstand gebracht. Durchgängige Frosttemperaturen tags.- wie nachtsüber haben die Bienen in ihren Behausungen eingeschlossen. Ich denke mal das es grundsätzlich kein Problem ist. Futter ist reichlich vorhanden und in der Januar Durchsicht waren ja auch die Wabengänge mit erfreulich vielen Bienen besetzt. Besser so als wie letztes Jahr als alles schon blühte und dann der Frost das ganze zunichte machte. Aber das war im Mai 2017 !!!

Da bleibt nur …. abwarten.

Ach ja, Freddy geht auch nicht raus und probiert dafür seinen alten Schlafplatz aus.

wie die Zeit vergeht.

im Vergleich… März 2017

14 Grad … Ende Januar

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Bei herrlichem Sonnenschein und 14 Grad Außen-Temperatur war heute schon richtig was los am Bienenstand. Ich hab mir es nicht verkneifen können und habe kurz in die Beuten geschaut. Sowohl bei den zwei  Tracht-. und auch bei beiden Ableger Völkern sind die Wabengänge prächtig mit Bienen gefüllt. Es ist reichlich Futter vorhanden und Schwitzwasser an den Abdeckfolien deuten bereits auf Brut in den Stöcken hin. Um den schönen Tag zu nutzen sind jetzt alle Rähmchen mit Mittelwänden versehen und meine Wachsreste zu einen ansehnlichen Block eingeschmolzen. Leider schaffe ich es wohl nie soviel Wachs zu gewinnen das es sich lohnt aus Eigenwachs Mittelwände herstellen zu lassen… mindestens 10 kg sind dazu nötig und bei 4 Völkern dauert es wohl viele Jahre. Schade, aber dann werde ich halt versuchen Kerzen für nächste Weihnacht herzustellen.

Bienenwachs

Lithiumchlorid

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Das Jahr hat gerade erst begonnen und in den Bienenwohnungen herrscht noch Ruhe. Gespannt erwarte ich den Frühling und den Zustand der Völker. Haben wieder alle überlebt, hat es mit der Oxalsäure Behandlung geklappt, hab ich nicht zuviel und nicht zu wenig zugefüttert? Fragen, Fragen, Fragen. Da heißt es jetzt abwarten und Mittelwände vorbereiten. Eine hoffnungsvolle Nachricht geistert im Internet herum …..  Lithiumchlorid …… wenn alles so wird wie es den vorsichtigen Äußerungen zu entnehmen ist besteht die Möglichkeit ein wirklich vielversprechendes Mittel im Kampf gegen die Varroa Milbe in die Hand zu bekommen. Da nicht der 1. April ist gehe ich mal von dem besten aus. Ich bin sehr gespannt wie sich die Forschung entwickelt und sage jetzt schon mal herzlichen Glückwunsch nach Hohenheim.

Hier ist der Artikel im Scientific Report:

Lithium chloride effectively kills the honey bee parasite Varroa destructor by a systemic mode of action

Oxalsäure Behandlung

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Bei der Nachschau im September nach der 2. Ameisensäure Behandlung hatte ich das Gefühl das relativ wenig Bienen in ihren Behausungen waren. Der Milbenbefall war nach dem Auszählen auf einem erfreulich niedrigen Stand und ich schloss die 2 Tacht-. und 4 Ablegervölker mit gemischten Gefühlen. Diesmal hab ich bewusst die Völker in Ruhe gelassen und nur die Beuten von außen regelmäßig auf Schäden überprüft.

Am 16. Dezember war es dann soweit. Etwa 21 Tage nach den ersten drei Frostnächten im November stand die letzte, die Oxalsäure Behandlung auf dem Plan. Ich war eigentlich schon darauf eingestellt, das in dem einen oder anderen Bienenstock gähnende Leere herrscht… aber weit gefehlt… beide Trachtvölker und auch die 4 Ablegevölker waren über mehrere Wabengassen mit Bienen gefüllt. Trotz einer Temperatur  von 1 Grad sind sie langsam nach oben gekrabbelt wohl um zu schauen was da jetzt auf sie zu kommt. Ohne Rauch habe ich bei den Trachtvölkern 50 ml handwarme Oxalsäure geträufelt, bei den Ablegern waren es 30 ml.  Ein auszählen der gefallenen Milben schenk ich mir, da die Behandlung ja nicht mehr wiederholt werden kann.

Auch jetzt hab ich mir vorgenommen die Bienen in Ruhe zu lassen bis der Frühling langsam Einzug hält. Letztes Jahr in meinem ersten Bienenwinter war ich schon sehr neugierig und hab schon jede Woche mal in die Beute gelinst. Es ist zwar alles gut gegangen aber die Bienen haben ja auch ein Recht auf Ruhe.

2. Säurebehandlung

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Die 2. Anti-Varroa Behandlung ist gestartet. Ich hoffe das mit den derzeit, grenzwertig, niedrigen Themperaturen eine erfolgreiche Säurebehandlung gelingt.  Nochmals werden die Ableger mit 140 ml und die Trachtvölker mit 200 ml 60% Ameisensäure behandelt. Ein paar wenige Milben sind bereits abgefallen aber entscheidend sind die 2 Wochen nach der Behandlung. Erst dann ist eine Aussage zu treffen wie zuverlässig die Behandlung gewirkt hat.

Fütterung

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Mit Hilfe der Futterzargen beginnt nun die Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit. Da die Ableger auf nur einer Zarge überwintern fütter ich sie mit 15 kg Weizensirup auf. Mehr sollte es nicht sein, um immer noch Platz für Brutzellen zu lassen.  Die Trachtvölker auf zwei Zargen erhalten reichlich 22 kg Weizensirup. Das sind 11 Rähmchen voller Nahrung also immer noch 9 Zargen für Pollen und Brut. Wenn im Frühjahr noch Futter übrig ist werden damit die nächsten Ableger versorgt. Mit den Futterzargen ist das Auffüttern eine einfache und vor allen saubere Methode den Bienen das Futter zuzuführen. Eine Räuberei ist eigentlich ausgeschlossen da nichts verschüttet wird und durch den Weizensirup auch kein Zuckergeruch die Mädels aus den anderen Völkern anlockt. In eine Futterzarge kann ich bis zu 10 kg auf einmal einfüllen. Die Trachtvölker leeren sie innerhalb von 3 Tagen!!! Den Ablegervölkern gebe ich immer 2,5 kg Portionen. Damit ist das Auffüttern nach ca. 2 Wochen erledigt.